Seit bald dreissig Jahren sind sie unterwegs, spielen melancholischen Walzer und lüpfige Galopps - und im Geigenkoffer sitzen Béla Bartòk und John Coltrane. (...) Die Verunterengadinerung der Welt - dafür steht dieses Quintett, das sich in die Tradition alpiner Tanz- und Festmusik stellt. (...) Ils Fränzlis da Tschlin prägen mit, was sich in der langsam regenden Szene der „neuen Volksmusik“ Brauch und Sitte wird: die Verfeinerung und Veredelung einer rauen und ausgelassenen Tradition. Sie verlangt vom Publikum Anspruch, Respekt und Kunstgenuss.
WOZ DIE WOCHENZEITUNG, 18. Februar 2010

Die Fränzlis da Tschlin hatten die bereits eine halbe Stunde vor Konzertbeginn gefüllte Churer Martinskirche all ihrer akustischen Tücken zum Trotz von Beginn weg ihres Auftritts im Griff. Und die Zuhörerinnen und Zuhörer waren von dem ungezwungenen Spiel der Unterengadiner Volksmusikformation begeistert. (...) Bei ihrem Churer Auftritt waren die Fränzlis für einmal nicht alleine unterwegs. Neben dem Engadiner Quintett sorgte nämlich auch der St. Galler Organist Rudolf Lutz für musikalische Unterhaltung in der Martinskirche.Die Zusammenarbeit zwischen dem Organisten und den Fränzlis erwies sich ohnehin als Glücksfall.
Die Südostschweiz, 26. Januar 2010

Erfrischend und lebendig wars am Sonntag, wie Fränzli-Konzerte nun mal sind. Der musikalische Spagat, den sie hinlegen, wird breiter und breiter, ohne die vielschichtigen Wurzeln zu verlieren. Was Musikdozent Rudolf Lutz auf der Orgel der Martinskirche spielte, von ihm liebevoll als die «Churer Lady» bezeichnet, war schlicht sensationell. (...) Sein Zusammenspiel im letzten Konzertteil mit den Fränzlis bildete nicht nur Höhepunkt eines feinen und überzeugenden Konzertabends, es war
zugleich auch eine brillante Zwischenbilanz des musikalischen Werdegangs der Fränzlis.
Bündner Tagblatt, 26. Januar 2010

Gleich von Anfang an zogen die fünf Vollblutmusiker die Birmensdorfer in ihren Bann. Ihrer Körpersprache und Virtuosität konnte man sich nicht entziehen. Man spürte im Saal, dass sie Musik machen, weil sie gar nicht anders können!
Limmattaler, 06.10.2007

In ihren Volksmusiktiteln wie (...) waren sich die Vollblutmusiker in bekannter Manier ihrer Sache routiniert sicher, schlugen verschiedenste Gang- und Tonarten in rhythmisch, zum Teil vertrackt synkopiertem Gewand an. Kamen einesteils feinste Klänge in kammermusikalischem Gewand daher, begeisterten die Protagonisten handkehrum durch markigen Zugriff auf Trompete, Klarinette, zwei Violinen und Kontrabass.
Zürichsee-Zeitung, 29.08.2007

Meist schalkhaft verspielte Einfälle prägen auch die Eigenkompositionen (...), seien es nun verblüffende Kunstpausen im Rhythmus oder kaum noch wahrnehmbare, dezent schräge Nebentöne im Spiel des Klarinettisten. (....) Das fast zweistündige Konzert blieb spannend bis zum letzten Stück.
Thurgauer Zeitung, 22.01.2007

Die Fränzlis boten in den Interpretationen der verschiedenen Tänze einige Überraschungen und zogen das Publikum mit kleinen musikalischen Besonderheiten geschickt in ihren Bann: Zum Beispiel, (...) wenn plötzlich eine Polka im Dreivierteltakt daherkam, (...) die Uraufführung von besagtem "Intermezzo" sagenhafte dreissig Sekunden lang dauerte und wie das morbide Ticken einer Uhr klang (...) oder der Kontrabass auf virtuose Soloeinlagen der anderen Instrumente mit einem lang anhaltenden tiefen Ton antwortete.
Die Südostschweiz, 23.01.2007

So haben "Ils Fränzlis da Tschlin" (...) ihren Geburtstag mit einem begeisterten Publikum gefeiert - mit allem was zu einem Geburtstagsfest gehört: Mit prickelnden, herzerwärmenden und fröhlichen musikalischen Köstlichkeiten, angereichert mit Anekdoten und Erklärungen zum Teil in der melodiösen romanischen Sprache. Viel Können und grosse Freude am Musizieren verliehen dem Geschenk die glanzvolle Verpackung.
Appenzeller Volksfreund, Innerrhoden 10. 01.2007

Ils Fränzlis da Tschlin sind nicht irgendeine Band im grossen Kuchen der Schweizer Volksmusik. Nicht nur, dass ihre Musik eher von der filigranen Sorte ist, macht sie spannend, sondern auch die Art und Weise, wie sie ein Konzert geben.
Anzeiger von Uster, 29.08.2006

"Ils Fränzlis da Tschlin", die innovativsten Traditionalisten der alten Engadiner Musik.
www.waldhaus-sils.ch, sommerprogramm 2006

Nicht zuletzt dank dem geigenden Conférencier war der Graben von Bühne und Publikum schnell übersprungen, fühlte man sich den Musikern nahe, liess sich von ihrer Fröhlichkeit mitreissen und von ihrem musikalischen und menschlichen Charme bezaubern.
Thurgauer Tagblatt, 07.11.2005

(...) Wenn schwierige Experimente jedoch funktionieren, nennt man sie bahnbrechend. Oder schlicht genial. Und das Aufeinandertreffen von Ils Fränzlis da Tschlin mit dem Orchesterverein Brugg entpuppte sich als musikalischer Geniestreich.
Die Südostschweiz, 30.05.2005

Respektvoller Umgang mit überliefertem Material verträgt sich ganz selbstverständlich mit dem Aufbruch zu neuen Ufern. Ohne jede anbiedernde Effekthascherei verfolgen die "Fränzlis" ihren eigenen Weg, und das Resultat ist eine rundum faszinierende Musik: stets anmutig und berührend, mal ernst, mal heiter.
Anzeiger für das Oberfreiamt, 18.03.2005

Wenn der Klassikfan sich für Volksmusik, der Volksmusikfan sich für moderne Kommentare zu scheinbar Bekanntem begeistern kann, dann ist man in einem Konzert der "Fränzlis"
Amriswiler Tagblatt, 11.03.2005

Bestechend war auch beim Churer Gastspiel die musikalische Vielfalt. ..... Dass die heutigen Fränzlis dabei gerne auch die Genre-Grenzen sprengen, beweisen Werke aus der Feder von Curdin und Domenic Janett, die dem Jazz und der Weltmusik unüberhörbar nahe stehen und gelegentlich gar einen Hauch von Kurt Weill ins Stadttheater zauberten. Beim Publikum stiessen die neuen Kompositionen erfreulicherweise auf mindestens ebenso grosse Begeisterung wie die traditionelle "Fränzli-Musik".  ....... Mit dem Auftritt hat die Formation nicht nur beste Werbung für weitere Konzerte betrieben, sondern auch für ihr neues Album, einen echten Hörgenuss.
Südostschweiz 31.01.2005

Die Fränzlis haben das erreicht, was in der Musik zum Höchsten zählt: Sie haben ihren Klang (Sound) erreicht, und das prägt immer nachhaltiger zum Markenzeichen. ..... Die Verpflichtung, ihren Urvätern, den Wasers, auch den Kolleggers und Majoleths gegenüber ist unabdingbar. Trotzdem haben die Fränzlis nicht die Absicht, aus der geerbten Musik ein Museum zu machen. Sie wollen sie im 21. Jahrhundert lebhaft und zeitgemäss hegen, pflegen und präsentieren. Musik, welche nur eines sein kann: Musik des Herzens!
Bündner Tagblatt 31.01.2005

Die faszinierenden Zwiegespräche der Instrumente, der harmonische Klang, die Fröhlichkeit, aber auch die Verletzlichkeit, die diese Musik versprüht, verschmelzen zu einem volksmusikalischen Kunstgenuss.
Sarganserländer 25.05.2004

Kristallklar und doch ein wenig schräg: Fast schon klassisch und dann unerwartet mit einer Prise Jazz. Musik, welche die Menschen widerspiegelt, die durch ihre Instrumente Geschichten von damals in den Kontext von heute stellen.
Glattaler 30.01.2004

Überhaupf ging die fünfköpfige Truppe mit viel Spielfreude ans Werk und entlockte ihren Instrumenten zum Teil ungewohnte Klänge.
Bote der Urschweiz 26.01.04

.... nichts kam gekünstelt daher. Vielmehr zielte die Spielfreude der Musiker, samt Mimik und Körpersprache durch ihre Echtheit geradewegs auf die Herzen der Zuhörenden.
Appenzeller Volksfreund 05.05.2003

.... es war absolut intentionsreich, ungemein interessant, verbunden mit verbalem Schalk, einer gewissen Andacht und poetischem Tempo.
Glarner Wochenzeitung Mai 2003

Die Fränzlis schlagen sie (Anm: Purzelbäume) nach allen Richtungen. Mit Obertonimprovisationen, barocken Elementen, Blues und eben Folkloristischem. Ein spannendes Crossover, das die Grundkraft Engadin niemals verleugnet, das einem eine ganz spezielle Landschaft musikalisch ans Herz wachsen liess.
Tagblatt Region Kreuzlingen 02.04.2003